Zurück zur Startseite!
Aktuelles Die Apotheke Unsere Produkte Ganzheitl. Therapien Fortbildung Kontakt

Aromatherapie
» Hautpflege mit Pflanzenölen
Bachblüten
Kräuterheilkunde
Homöopathie
Orthomolekulare Therapie

Seite durchsuchen:



http://shop.bahnhof-apotheke.de


Unterschiede zwischen Pflanzenölen und Mineralölen
Unterschiede zwischen Pflanzenölen und Mineralölen


MEHR zu Pflanzenölen

finden Sie in den Büchern aus dem Stadelmann Verlag

weitere Informationen finden Sie hier:

www.stadelmann-verlag.de


Warum beinhalten unsere Original IS Aromamischungen nur hochwertige native Pflanzenöle und keine Mineralöle?


Für unsere Hautpflege- und Massagemischungen verwenden wir nur beste naturreine Pflanzenöle. Denn nur diese entsprechen nahezu der Physiologie der menschlichen Haut und enthalten essenzielle, d.h. lebensnotwendige ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper für seinen Stoffwechsel braucht. Sie pflegen und unterstützen die Haut nachhaltig von außen und von innen. Pflegeprodukte auf Mineralölbasis (Paraffinöl) sind im Gegensatz dazu „unphysiologisch“, da ihnen nicht nur diese Fettsäuren fehlen, sondern insbesondere die Abwesenheit des hydrophilen Anteils sie für die menschliche Zelle praktisch unverwertbar macht. Nur pflanzliche Fette unterstützen die Haut in ihren lebenswichtigen Funktionen, Mineralöle sind chemisch inert und stören sie in hohen Konzentrationen sogar.

Die Chemikerin Ruth von Braunschweig schreibt zum Thema Mineralöle in ihrem Buch „Pflanzenöle, Qualität, Anwendung und Wirkung“, Stadelmann Verlag 2007:

- Pflanzenöle und -fette (= fette Öle) bezeichnen im Grunde dasselbe bei unter schiedlicher Konsistenz. Ob Öl oder Fett, hängt von der Tempe ratur ab: Was bei Zimmertemperatur (= 24 °C) flüssig ist, wird als Öl bezeichnet. Wenn ein Öl jedoch bei etwa 24 °C fest ist, sprechen wir von Fett.

- Mineralöle (siehe auch Buch Seite 161) sind Erdölprodukte, die die menschliche Zelle kaum verarbeiten kann. Zwar stammt auch Erdöl letzten Endes aus Pflanzenmaterial, doch es hat völlig andere chemische und physikalische Eigenschaften, auf die unser Stoffwechsel nicht eingestellt ist.

- Ätherische Öle (siehe auch Buch Seite 127) sind duftende Substanzen, die sich an der Luft verflüchtigen. Sie werden in kleinen Mengen von bestimmten Pflanzen produziert und mit physikalischen Methoden extrahiert. Verwechseln Sie sie nicht in nebenstehender Grafik genannte Stoffe mit den fetten Ölen, wie z. B. Olivenöl!

Vor- und Nachteile von Mineralölen in Pflege- und Kosmetikprodukten

Der größte Anteil der gängigen Pflege- und Kosmetikprodukte
enthält als Grundlage einen beträchtlichen Anteil an Mineralöl.
Wenn der Anteil sehr hoch ist, steht bei der Deklaration an oberer Stelle Mineralöl (oder mineral oil).
Ihr Nachteil ist, dass die Mineralöle eben unphysiologische Fette sind. Das macht den großen Unterschied zum Pflanzenöl aus. Sie können die Haut bei ihren lebenswichtigen Aufgaben nicht unterstützen. Im Gegensatz zu den Pflanzenölen liegen sie aber auf der Haut auf.
Das bedeutet: Sie werden adsorbiert und können daher kurzfristig die Schutzfunktion der Haut unterstützen.
In hohen Konzentrationen in Pflegepräparaten unterbinden die Mineralöle jedoch die Hautfunktionen, wie z. B. Stoffaustausch und Entgiftung.
Daneben werden die Barrieren (der »Zellmörtel«) empfindlich gestört. Durch die filmbildende Wirkung werden die geordneten Barrierestrukturen verändert, und es bilden sich, bildlich gesprochen, »Löcher«. Die Barrieren werden durchlässig, die Haut verliert Feuchtigkeit.
Wer längere Zeit Präparate verwendet, die einen hohen Anteil an Mineralöl oder Silikon aufweisen, wird immer wieder und in immer kürzeren Abständen auf diese Präparate zurückgreifen, denn nach kurzer Zeit stellt sich ein Spannungs- und Trockenheitsgefühl ein.
Wir sprechen dann von Paraffinabhängigkeit.

Pflanzenöle und -fette in der Hautpflege

Im Gegensatz zu den Mineralölen dringen Pflanzenöle und -fette in den oberen Teil der Hornschicht der Epidermis ein: sie werden absorbiert.
Dort können sie die Haut zur Selbsthilfe anregen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht unbedingt die tieferen (lebenden) Hautschichten mit Pflegeprodukten angeregt und unterstützt werden müssen, sondern vielmehr die oberste (»tote«) Hornschicht. Fettsäuren wie Linolsäure sowie die Fettbegleitstoffe können die Barrieren wieder regenerieren, sodass die Haut besser Feuchtigkeit speichern kann.
Inzwischen stehen viele Fachleute (Kosmetikchemiker) unseren modernen Hautpflegeprodukten mit unphysiologischen Fetten, also Mineralölprodukten, sehr skeptisch gegenüber. Denn es besteht die Gefahr, dass das hochempfindliche und gut ausgeklügelte biologische »System Epidermis« mit seinen zahllosen Schutzfunktionen
durch diese Inhaltsstoffe empfindlich gestört wird.

(wir danken dem Stadelmann Verlag für die Abdruckgenehmigung)

Der Empfehlung der Hebamme und Autorin Ingeborg Stadelmann: „Pflanzenöle können Sie entweder auf Ihre Haut oder auf Ihren Salat geben“ kann also bedenkenlos gefolgt werden, denn der Körper kann Pflanzenöle tatsächlich verstoffwechseln, egal, ob innerlich oder äußerlich angewendet. Dagegen dringen Mineralöle nur durch den Zusatz von Emulgatoren begrenzt durch die Haut und können auf dem Salat für den Darm des Menschen gar gesundheitsschädlich sein (siehe unten) – ganz zu schweigen vom Geschmack, denn während z.B. Haselnussöl in der Küche als Gourmetzutat gilt, verbinden wir Mineralöl eher mit dem Einsatz als Maschinenöl.

Die Einnahme von Paraffin als Abführmittel wird nur in Ausnahmen als fast nicht resorbierbares Gleitmittel empfohlen, da Paraffin bei längerem Gebrauch die Absorption fettlöslicher Vitamine aus dem Darm reduziert. Zudem kann die Einnahme Fremdkörpergranulome hervorrufen:
„Als inerter Kohlenwasserstoff wird Paraffin durch die Darmbakterien nicht verändert. Zum geringen Teil erfolgt jedoch Absorption, was zur Bildung von Fremdkörpergranulomen führen kann. Obwohl selbstverständlich, soll doch erwähnt werden, dass Paraffin, das als Laxans verabreicht wird, einer strengen Kontrolle auf Abwesenheit potentiell-kanzerogen polycyclischer Aromaten zu unterziehen ist. Bei regelmäßigem und längerem Gebrauch von Paraffinöl ist mit einer Absorptionsverminderung fettlöslicher Vitamine aus dem Intestinum zu rechnen.“ (Zit. aus Roth und Fenner: „Arzneistoffe“, Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart 2000, S. 583.)





Diese Seite drucken | Diese Seite einem Freund empfehlen zurück | nach oben


Copyright © 2012 Apotheker e.K. Dietmar Wolz, Bahnhofstr. 12, 87435 Kempten, Tel: 0831-5 22 66 11, Fax: 0831-5 22 66 26
Startseite | | Diese Seite empfehlen | Kontakt | Sitemap | Impressum | made by ...