Homöopathie
1796 wird als das Geburtsjahr der Homöopathie bezeichnet
Der Begründer der klassischen Homöopathie war Samuel Hahnemann. Er wurde 1755 in Meissen/Sachsen geboren und starb 1845 in Paris.
Als Apotheker, Chemiker und Arzt galt er als ein führender Wissenschaftler seiner Zeit. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten, sein vierbändiges Apothekerlexikon ist heute noch Grundlage des amtlichen Arzneibuches.
Der Begründer der klassischen Homöopathie war Samuel Hahnemann. Er wurde 1755 in Meissen/Sachsen geboren und starb 1845 in Paris. Als Apotheker, Chemiker und Arzt galt er als ein führender Wissenschaftler seiner Zeit. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten, sein vierbändiges Apothekerlexikon ist heute noch Grundlage des amtlichen Arzneibuches.
1790 übersetzte Hahnemann medizinische Fachliteratur des Pharmakologen William Cullens ins Deutsche. Unter anderem über die Wirkung der Chinarinde bei Malaria. Er zweifelte die Richtigkeit der Angaben an und führte einen Versuch an sich selbst durch. Hahnemann war gesund und nahm eine größere Menge pulverisierter Chinarinde ein. Daraufhin beobachtete er an sich Symptome, die dem Wechselfieber ähnlich sind. Er machte dann im Laufe der folgenden Jahre immer wieder solche Selbstversuche, d.h., er prüfte andere Arzneistoffe am eigenen Körper und kam immer wieder zu demselben Prüfungsergebnis:
Beim Gesunden lösen Arzneistoffe Krankheiten aus.
Beim Kranken werden Krankheitssymptome geheilt.
Hahnemann veröffentlichte seine Ergebnisse im damals weltbekannten "Hufland Journal" unter dem Titel "Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanz". Das neue Prinzip ist die Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen, wobei ihm die Ähnlichkeitsbeziehung zwischen den Arzneisymptomen und den Symptomen der Erkrankten auffiel. 1796 wird als das Geburtsjahr der Homöopathie bezeichnet.