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Pressemitteilung, Allgäuer Zeitung
Dürrekatastrophe in Ostafrika
Bahnhof-Apotheke in Kempten spendet 4000,00 €
Zwei Spendenschecks in Höhe von jeweils 2000,00 € kann der Inhaber der Kemptener Bahnhof-Apotheke, Apotheker Dietmar Wolz, in den nächsten Tagen an die Hilfsorganisationen „Apotheker ohne Grenzen“ und „Humedica“ überreichen. Das Geld soll der Hungerhilfe in Ostafrika zugutekommen. Gespendet haben die Kunden und die Mitarbeiter der Bahnhof-Apotheke, zu der auch die Bahnhof-Apotheke am Klinikum Kempten und die RochusApotheke in Wangen gehören.
Wer im vergangenen August die Allgäuer Festwoche besuchte, wurde im „Aktivzelt“ dezent an das Hungerelend in Afrika erinnert: „Wir verdoppeln Ihre Spende!“ hieß es auf einem Plakat der Bahnhof-Apotheke, mit der diese um einen Obolus für „Apotheker ohne Grenzen“ und deren Hilfsprojekt „Dürre in Ostafrika“ warb. Im Gegenzug dazu bot das Apotheken-Team kostenlose Gesundheitschecks an. Die Festwochenbesucher konnten u.a. ihren Blutdruck und Blutzucker messen lassen, ihre Blutfettwerte bestimmen und ihre Venenfunktion testen lassen.
Das Angebot wurde reichlich genutzt. So kamen auf der Festwoche und bei einer anschließenden vierwöchigen Sammelaktion in der Bahnhof-Apotheke, der Filiale am Klinikum Kempten sowie der RochusApotheke in Wangen knapp 1000,00 € zusammen. Apotheker Dietmar Wolz, Inhaber der drei Apotheken, verdoppelte die Kundenspenden wie versprochen auf 2000,00 €.
Die Übergabe des Spendenschecks findet am 24. November um 11.30 Uhr in der RochusApotheke Wangen statt. Deren Leiterin Michaela Spöttl ist selbst eine engagierte „Apothekerin ohne Grenzen“. Sie war bereits mehrfach bei Einsätzen der Hilfsorganisation im Ausland dabei, um Krisenregionen mit Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln zu versorgen.
Ein weiterer Scheck über 2000,00 € wird am 2. Dezember um 16 Uhr in der Bahnhof-Apotheke in Kempten an „Humedica“ übergeben. Die Kaufbeurer Hilfsorganisation leistet mit dem Entsenden von Ärzteteams und dem Aufbau von Krankenstationen lebensnotwendige medizinische Unterstützung in der Dürreregion am Horn von Afrika. Den Betrag haben die Mitarbeiter der Bahnhof-Apotheke und ihrer Filialen gespendet.
„Ich danke meinen Kunden und meinem Team von ganzem Herzen, dass sie diese Spenden möglich gemacht haben. Die Hungersnot in Ostafrika geht uns alle etwas an. Als Angehörige eines Gesundheitsberufs sind wir dem Wohlergehen der Menschen in einem ganz besonderen Maß verpflichtet“, so Apotheker Dietmar Wolz.
Weiterführende Links: http://www.apotheker-ohne-grenzen.de/
http://www.humedica.org/
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