Duft- und Heilpflanzengarten
auf der Burghalde in Kempten
Die Verwirklichung des Duft- und Heilpflanzengartens auf der Burghalde in Kempten ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bahnhof-Apotheke, des Stadelmann-Verlags und der Bio-Gärtnerei Christian Herb in Zusammenarbeit mit der Stadt Kempten. Die Ausführung erfolgte durch das Förderzentrum St. Georg, die staatliche Berufsschule Kempten III, Abteilung Gartenbau und die Stadtgärtnerei Kempten. Die Planung und Koordination übernahm Ralph Stadelmann, Dipl.-Ing. Cand. Landschaftsarchitektur (FH).
Diese duftende Oase mitten in der Stadt steht allen Bewohnern und Besuchern von Kempten offen. Insbesondere sind auch die zahlreichen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer der nur 10 Gehminuten entfernten Bahnhof-Apotheke eingeladen, die Duft- und Heilpflanzen, die sie in den Seminaren kennen lernen, einmal aus der Nähe zu betrachten.
Wer die Original IS Aromamischungen, die Homöopathische Haus- und Reiseapotheke sowie die Teemischungen aus der Bahnhof-Apotheke kennt, wird hier auf viele »alte Bekannte« treffen: Von Arnika über Frauenmantel und Kamille bis zum Zinnkraut sind sämtliche 110 Pflanzenarten, die im Duft- und Heilpflanzengarten präsentiert werden, Ausgangsstoffe für die Aromatherapie, Homöopathie und Kräuterheilkunde.
Sogar Exoten wie die Ingwerpflanze, der Kaffeestrauch oder der Eukalyptusbaum, die ein mediterranes oder gar tropisches Klima bevorzugen, sind vertreten. Sie werden während des harten Allgäuer Winters in die Gewächshäuser von Bio-Gärtner Christian Herb umziehen.
Der Duft- und Heilpflanzengarten auf der Burghalde in Kempten (Allgäu) wurde am 20. Juli 2005 von Herrn Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer eröffnet, der auch Schirmherr dieses Projekts ist.